Ausbildung im Grundlagenbereich (GFE)

Lernziele für den Grundlagenbereich (GFE)

  • Zuerst: Spaß am Sport und Spiel
  • Im Fokus: Vermittlung Grundlagen des Fußballspiels
  • Techniken des Fußballspiels: Passen, Stoppen, Dribblings, Fintieren, Torschuß
  • Aufgaben innerhalb des Teams: Aufgaben in der Defensive, Mittelfeld und Angriff
  • Positionen, Spiel ohne Ball, Kombinationsspiel
  • (vereinfachte) Grundregeln des Fußballspiels
  • Vermittlung von Werten wie Teamgeist, Respekt, Toleranz und Fairplay
Kennzeichen des für den Grundlagenbereich (GFE) angepaßten Trainingsprogramms:
  • Verwendung Bälle unterschiedlicher Größe
  • Nutzung Spielräume unterschiedlicher Größe
  • Unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten (z.B. Kunstrasen, Gras, ..)
  • Unterschiedliche Torgrößen in Breite / Höhe, Anzahl der Tore, Platzierung der Tore auf dem Spielfeld
  • Unterschiedliche Spielaufgaben, Rollen oder Funktionen unterschiedlichster Art, die das Interesse und die Fähigkeiten eines jeden Spielers berücksichtigen und stimulieren können
  • Mitspieler und Gegenspieler die häufig wechseln
  • variable Spielerzahl in der Mannschaft, die sich während dies Spiels häufig ändert
  • variable Spielregeln, die den augenblicklichen Gegebenheiten immer angepasst werden damit das Spiel für alle immer interessant bleibt.
  • beginnende Spezialisierung ab der E-Jugend (z.B. durch spezielles Torwarttraining, …)

Im Wettkampf

  • Einsatz aller Spieler auf unterschiedlichen Positionen mit unterschiedlichen Aufgaben
  • Alle Spieler erhalten vergleichbare Einsatzzeiten ohne Berücksichtigung Leistungsstand, keiner kommt zum Spiel mit und sitzt nur auf der Bank.
  • kein sportlicher Erwartungsdruck, keine negativen Zurufe

Diese Vorgehensweise führt in der Konsequenz dazu, das nicht immer optimale Spielergebnisse erzielt werden. Allerdings erhalten dafür alle Spieler die Chance durch hohe Einsatzzeiten im Wettkampf sich fortlaufend ohne Druck von außen fußballerisch weiter zu entwickeln.
Hintergrund für diese Haltung ist die Erkenntnis: Ein Fußballspieler wird nicht als Fußballspieler geboren, erst die Art und Weise wie er in seinen jungen Jahren von Eltern, Freunden, Trainern und Mitspielern kind- und spielgemäß behandelt wird, machen ihn letztendlich dazu.
Unter dem Strich profitiert der Verein dadurch im Aufbau- und Leistungsbereich davon, indem er durch die altersgerechte Ausbildung seiner Spieler auf einen breiten Kader gut ausgebildeter Spieler zurückgreifen kann.

 

Interessiert ? Mehr dazu gibt es an dieser Stelle …

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Alle markierten Felder (*) müssen ausgefüllt werden.